Promotionsprogramm ProArt
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Studienaufbau

Das Promotionsprogramm ist auf sechs Semester angelegt. Das Lehrprogramm wird jeweils von den beteiligten Hochschullehrern gemeinsam durchgeführt. Anders als bisher zumeist üblich, sollen die für die Promotion erforderlichen Leistungsnachweise überwiegend in speziell auf die Bedürfnisse von Promovenden zugeschnittenen Lehrveranstaltungen erworben werden, in denen die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenfächern keine Rolle mehr spielt, dafür aber das kunsttheoretische Reflexionsniveau und die fächerübergreifende Orientierung der Doktoranden entscheidend erhöht wird. Ziel des Programms ist es, die Befähigung der Promovenden zur wissenschaftlichen Innovation und zur interdisziplinären Kommunikation unter Beweis zu stellen. Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Promotionsprogramms spielt vor allem in den ersten vier Semestern eine wichtige orientierende und zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit qualifizierende Rolle. Mit dem 5. Semester konzentriert sich der Doktorand ganz auf den Abschluss der Dissertation, die am Beginn des 6. Semesters eingereicht werden soll. Weitere Lehrveranstaltungen in diesem letzten Semester dienen zur Vorbereitung auf die Disputatio.

Module

Das Programm selbst ist in drei Module gegliedert, die einen fächerübergreifenden systematisch strukturierten Rahmen für das Studium bilden. Die Module thematisieren grundsätzlich verschiedene Perspektiven auf die Künste und reflektieren aktuelle Forschungstendenzen. Die Doktoranden nehmen an Lehrveranstaltungen aus folgenden drei Modulen teil:

  • Kunst und Kultur Medien- und kulturwissenschaftliche sowie  kulturanthropologische Fragestellungen
  • Kunst und Theorie Klassische und aktuelle theoretische Paradigmen der verschiedenen Kunstwissenschaften
  • Die Künste im institutionellen Kontext Zusammenhang von Kunst und Öffentlichkeit – darunter auch Fragen der Vermittlung, der Organisation und Ökonomie.

Leistungsnachweise

 Bis zur Abgabe der Dissertation sind vier Leistungsnachweise zu erwerben, die die erfolgreiche Teilnahme an dem Basisseminar, zwei fächerübergreifenden Doktorandenkolloquien (Projektvorstellungen), und mindestens einem Oberseminar bzw. einer weiteren Veranstaltung des Promotionsprogramms nachweisen; neben der herkömmlichen schriftlichen Hausarbeit wird dies auch durch andere Präsentationsformen (z.B. einen Vortrag mit Diskussion bei einem Symposion) möglich sein. Alternativ kann einer dieser Leistungsnachweise auch außerhalb des Promotionsprogramms erworben werden.

Basisseminar

Schwerpunkt des Studienprogramms und Pflichtveranstaltung im zweiwöchigen Rhythmus ist das sog. „Basisseminar“. In dieser, von zwei Professoren aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam durchgeführten Lehrveranstaltung wird ein fächerübergreifendes Thema fokussiert. An den Basisseminaren im Rahmen des Promotionsprogramms ProArt nehmen alle daran beteiligten Promovenden verpflichtend teil, ebenso wie an den in regelmäßigen Abständen stattfindenden Doktorandenkolloquien.

Doktorandenkolloquien

Diese dienen der Präsentation, Diskussion und des vertiefenden Austauschs über die jeweiligen Promotionsprojekte. Jeder Studierende soll insgesamt drei Präsentationen des eigenen Promotionsprojekts durchführen, darunter eine Kurzpräsentation im 1. und jeweils eine Langpräsentation im 2./3. bzw. 4./5. Semester.

Oberseminare

Auf Ebene der fachspezifischen Betreuung beteiligt sich der Doktorand wie gewohnt an den jeweiligen Oberseminaren. Durch diese Verbindung der traditionellen, auf die Einzeldisziplin gerichteten Betreuung bzw. Auseinandersetzung mit einem Thema und aktuellen methodologischen Ansätzen mit der im Basisseminar gewährten transdisziplinären Perspektive wird eine umfassende Einbindung des Doktoranden gewährleistet.

Workshops, Symposien, Doktorandentage

Ergänzend hierzu finden, teilweise auch im wöchentlichen Wechsel mit dem Basisseminar, Workshops statt, die auf die Vermittlung und den Erwerb weiterer Qualifikationen wissenschaftlicher wie berufsvorbereitender Natur ausgerichtet sind.

Von besonderer Bedeutung sind auch regelmäßig stattfindende Symposien und Blockveranstaltungen, gegebenenfalls auch in Form von Doktorandentagen oder Gemeinschaftswochenenden. Bei Konzeption und Durchführung derartiger Veranstaltungen wird der wissenschaftliche Nachwuchs von Anfang an eingebunden.